Dieses Konzept, entstanden durch pädagogische Auseinandersetzung zwischen Eltern und Erziehern/Erzieherinnen, dient als Leitfaden der pädagogischen Arbeit im Kindergarten Huckepack.
Unser Konzept soll als etwas Lebendiges verstanden werden, dass sich im täglichen Kindergartenleben und in Gesprächen zwischen den Erziehern/Erzieherinnen und der Elternschaft weiterentwickelt.
Wir, als Team, möchten täglich ein harmonisches Zusammenleben mit den Kindern erleben.
Unsere Schwerpunkte liegen darin, den Wünschen der Kinder entgegen zu kommen und Ihnen dadurch auf spielerische Art und Weise genügend Bildung beizubringen und sie ausreichend auf die Schule vorzubereiten.
Durch das weitgefächerte tägliche Angebot ist es den Kindern möglich, sich in allen Bereichen frei zu entwickeln und zu entfalten. Wir möchten die Kinder auf diesem Weg begleiten und ihnen beim (heran-)Wachsen zuschauen.
Der Situationsorientierte Ansatz geht davon aus, dass die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegungen und Träume) aus zurückliegenden Ereignissen, Erfahrungen und Eindrücken resultieren.
Dass die Gegenwart ein Abbild der Vergangenheit ist. Deshalb, so die Schlussfolgerung des Situationsorientierten Ansatzes, entwickeln Kinder emotional-soziale Kompetenzen am besten, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten und verstehen.
In Kindergärten, die nach dem Situationsorientierten Ansatz arbeiten, stehen die Themen der Kinder im Mittelpunkt. Das, was die meisten Kinder beschäftigt, wird von den Erziehern in Projekten thematisiert. Reden beispielsweise viele Kinder über Neugierde, werden praktische Beispiele dafür gemeinsam gesucht, Lieder zu dem Thema ausgewählt, es wird darüber gesprochen, Märchen zum Thema erarbeitet und praktische Lebenssituationen integriert.
Es laufen verschiedene Projekte parallel, wobei ein Projekt zwischen drei und neun Monaten dauert.
Dadurch, dass die Erfahrungen der Kinder die Themen im Kindergarten bestimmen, sollen künstliche, idealtypische Lernsituationen vermieden werden.
Der Situationsorientierte Ansatz ähnelt dem Situationsansatz.
In beiden Konzepten sind die Biographien und Lebensbedingungen der Kinder, nicht die Sichtweise der Erwachsenen, Ausgangspunkt der frühpädagogischen Arbeit. Auch die Gestaltung der Kindergartenräume erfolgt in beiden Ansätzen zusammen mit den Kindern, und die Pädagogen sollen sich und ihr Handeln stets reflektieren.
Der Situationsorientierte Ansatz geht von einem humanistischen Weltbild aus und vermittelt christliche Werte wie Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft. Diese Werte werden praktisch in die Arbeit eingeflochten, ohne dass Kirche oder die Religion der Kinder eine Rolle spielt.
Jedes Kind erfahren wir als einzigartigen Menschen. Wir erziehen vorurteilsfrei und die Kinder haben ein Recht darauf, sich auszuprobieren, zu experimentieren, neugierig zu sein, Fragen zu stellen, Fehler zu machen, nachdenklich, wütend, traurig und fröhlich zu sein.
Sie haben Rechte gegenüber sich selber, Rechte gegenüber anderen Kindern und ebenso Rechte gegenüber Erwachsenen.
Trotzdem ist es wichtig, im täglichen Leben Regeln und Normen zu lernen und zu beachten, die für eine gesunde Entwicklung nötig sind. Kinder brauchen einen strukturierten Tagesablauf mit festen Ritualen, Regeln und vorgegebenen Grenzen, an denen sie sich orientieren können und in dem ihren Bedürfnissen nach Geborgenheit, Zugehörigkeit, Wertschätzung und Zuneigung entsprochen wird.
Unsere Kita versteht sich insofern als ein aktives Bewährungsfeld für die Entwicklung gegenseitiger Achtung, Akzeptanz und dem Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen und Kulturen.
Wir sind darauf bedacht, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich zu einem schulbereiten Kind zu entwickeln, das immer selbstständiger und verantwortungsbewusster wird. Die Kinder sollen sich bei uns wohl und geborgen fühlen. Sie lernen in erster Linie durch das Spiel. Jedes Kind hat die Kraft und den Willen sich positiv und gesund zu entwickeln.
Emotionale Entwicklung
Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, emotionale Sicherheit, eigene Bedürfnisse kennen und ausdrücken, Bedürfnisse anderer anerkennen
Soziale Entwicklung
Kontakte aufnehmen, Gemeinschaftsbewusstsein, Rücksichtnahme, Toleranz, Akzeptanz, Verantwortungsbewusstsein, Konfliktfähigkeit
Kognitive Entwicklung
Wahrnehmung, Denken, Sprechen, Begriffsbildung, Konzentration, Ausdauer, Erkennen von Zusammenhängen, Form- und Farbverständnis, Situationsverständnis
Motorische Entwicklung
körperliche Sicherheit, Geschicklichkeit, Bewegungskoordination, Feinmotorik, Grobmotorik
Natur
Wahrnehmen und Erleben der Jahreszeiten, Verhalten gegenüber Tieren und Pflanzen, Umgang mit Lebensmitteln, bewusster Umgang mit Müll und Energie
Unsere Schwerpunkte in der Erziehungs- und Bildungsarbeit und in der Vorschularbeit im Kindergarten orientieren sich an den aktuellen Bildungsförderungen in Nordrhein-Westfalen. Das Hauptziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, den Kindern eine sichere und reizvolle Umgebung zu bieten, in der die Kinder sich wohlfühlen und verstanden werden. Als Ausgangsbasis dazu steht Bindung und Zugehörigkeit im Vordergrund. Die Integration aller Kinder ist eine elementare Aufgabe. Gefördert werden die Kinder in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit, des Weiteren in der Akzeptanz von kulturellen, ethnischen und religiösen Unterschieden. Die Bildungsarbeit basiert auf der Interaktion zwischen allen an der Beziehung beteiligten Personen; Eltern, Großeltern, Erzieher und andere Kinder.
Durch den Austausch dieser Personen entwickeln sich Bildungsprozesse, die aufgegriffen werden und situationsorientiert eingesetzt werden.